KTGB – Kantonaler Tag der Gesundheitsberufe
Der Kantonale Tag der Gesundheitsberufe (KTGB) ist ein Spektakel, das Schüler/innen und weiteren Interessierten die Möglichkeit bietet, verschiedene Berufe im Gesundheitswesen kennenzulernen. An acht Standorten im Kanton Bern können Interessierte 14 Gesundheitsberufe vertieft kennenlernen. Durch Rundgänge, interaktive Tätigkeiten und Informationsstände erhalten die Teilnehmer/innen persönliche Eindrücke des Arbeitsumfelds dieser Berufe und profitieren vom Austausch mit Fachpersonen.
Die Anmeldung für den KTGB ist offen!
Schüler/innen, Gruppen oder auch Einzelpersonen, sind herzlich dazu eingeladen, sich anzumelden und diese einzigartige Gelegenheit zu nutzen.
Espace pédagogique gravière : une école à ciel ouvert
Les lieux de formation extrascolaires sont expressément recommandés dans le PER, en particulier pour l’enseignement en MSN. L’accent est mis sur l’apprentissage par l’action. L’« espace pédagogique gravière » de Lyss propose des offres autonomes et encadrées pour les classes. Conçues de manière interactive, elles encouragent la découverte et l’expérience actives.
Commencer un nouveau thème par une introduction ludique ou mettre en pratique à l’extérieur la théorie étudiée : l’« espace pédagogique gravière » offre différentes possibilités. Mission de recherche en tête, filet et loupe à gobelet à la main, les élèves partent à la découverte des biotopes de la gravière. Dans le cadre de l’atelier « Polissage de pierres », ils plongent dans le monde mystérieux des pierres et, lors de la visite de la gravière, ils obtiennent un aperçu des thèmes sur l’extraction de matières premières et le recyclage des matériaux de construction. Pour une visite autonome à Lyss, des idées de cours adaptées au niveau, ainsi que le matériel correspondant sont disponibles pour les domaines de compétences « Sol et gravier », « Animaux, plantes et habitats » et « Extraction de gravier ».
Pour les écoles du canton de Berne, les visites autonomes sont gratuites et les offres accompagnées sont subventionnées. Informations, dossiers pédagogiques et réservations à l’adresse
«Start in Kindergarten und Schule» – Animationsfilme

Die Erziehungsberatung des Kantons Bern stellt Animationsfilme zu verschiedenen Erziehungsthemen im Hinblick auf einen gelungenen Schulstart zur Verfügung.
Der Eintritt in Kindergarten und Schule ist ein Meilenstein. Die Animationsreihe «Start in Kindergarten und Schule» der Erziehungsberatung des Kantons Bern zeigt, wie Eltern ihre Kinder schon in frühen Jahren auf den Schuleintritt vorbereiten können: leicht verständlich, niederschwellig und kurzweilig.
Die Eltern erfahren in den Animationsfilmen, wie sie ihr Kind im Alltag begleiten und unterstützen können: mit klaren Regeln, verlässlicher Nähe und vielen Gelegenheiten, die Welt zu entdecken. Am Schluss jedes Films wird der Bogen zum Eintritt in den Kindergarten oder in die Schule gespannt.
Die Filme von zwei bis drei Minuten Länge richten sich an Eltern und Fachpersonen. Insgesamt werden auf der Website der Erziehungsberatung des Kantons Bern neun Erziehungsthemen animiert und in zwölf Sprachen präsentiert. Im Kanton Bern werden sie auch über die Angebote der frühen Förderung bekannt gemacht.
Kiesgrube: Viel zu entdecken – ein Schulzimmer im Freien

Ausserschulische Lernorte werden im Lehrplan 21 insbesondere für den NMGUnterricht ausdrücklich empfohlen. Handlungsorientiertes Lernen steht dabei im Vordergrund. Der «Lernort Kiesgrube» bietet an sechs Standorten im Kanton Bern selbstständige und geführte Angebote für Schulklassen. Interaktiv gestaltet, fördern sie das aktive Entdecken und Erleben.
Ein neues Thema mit einem spielerischen Einstieg beginnen oder die behandelte Theorie draussen in der Praxis umsetzen: Am «Lernort Kiesgrube» gibt es dafür diverse Möglichkeiten. Mit einem Forschungsauftrag, Netz und Becherlupe ausgestattet, gehen Schülerinnen und Schüler in den Lebensräumen der Kiesgrube auf Entdeckungsreise. In den Workshops «Steine schleifen» und «Steinfarben herstellen» tauchen sie in die geheimnisvolle Welt der Steine ein, und beim Rundgang durch den Kiesgrubenbetrieb erhalten sie einen Einblick in die Themen Rohstoffgewinnung und Baustoffrecycling. Für einen selbstständigen Besuch in Lyss oder Rubigen stehen zu den Kompetenzbereichen «Steine und Boden», «Tiere, Pflanzen, Lebensräume» und zum «Kiesgrubenbetrieb» stufengerechte Unterrichtsideen und das dazugehörige Material zur Verfügung.
Für Schulen aus dem Kanton Bern sind selbstständige Besuche kostenlos und die geführten Angebote subventioniert. Informationen, Unterrichtsdossiers und Reservation unter
BIZ-Website in Leichter Sprache

800 000 Menschen in der Schweiz haben Mühe beim Lesen. Gleichzeitig sind Texte auf Websites der öffentlichen Hand oft umständlich formuliert. Für Menschen mit Leseschwierigkeiten oder mit einer anderen Muttersprache sind sie schwer verständlich. Der Kanton Bern arbeitet daran, die wichtigsten Inhalte seiner Website in Leichter Sprache bereitzustellen.
Seit einem Jahr bietet die BIZ-Website eine Seite in Leichter Sprache an. Hier werden die Kernthemen der BIZ in einfachen Worten erklärt. Unter der Kachel «Wer sind die BIZ?» steht, für wen die BIZ da sind und wie man sie erreicht. Neu ist eine zweite Kachel entstanden: «Wie wähle ich einen Beruf?» Hier sind die wichtigsten Schritte im Berufswahlprozess beschrieben. Ein weiteres zentrales Thema ist in Vorbereitung: «Wie finde ich eine Lehrstelle?» Es wird im Laufe dieses Jahres aufgeschaltet.
Politische Bildung – Es gibt neues Material auf dem Fächernet
Neue praxisnahe Materialien und Unterrichtsbeispiele für alle Zyklen – übersichtlich, inspirierend und direkt einsetzbar – sind auf dem Fächernet der Bildungs- und Kulturdirektion aufgeschaltet. Mithilfe von drei Unterrichtsbeispielen kann politische Bildung lebendig in den Unterricht integriert und Wissen zu Demokratie, zu gesellschaftlichen Strukturen und zu Möglichkeiten der Partizipation auf spannende Weise vermittelt werden. In Heft 3.26 folgt ein ausführlicher Bericht dazu.
Sprachkompetenzen: Berufsbezogene Sprachförderung in der Schweiz – nur an der PHBern

Mit dem im August 2025 erstmals lancierten Programm «Berufsbezogene Sprachförderung für Lehrpersonen mit anderen Erstsprachen als Deutsch» unterstützen die PHBern und der Kanton Bern qualifizierte Lehrpersonen dabei, ihre Deutschkompetenzen gezielt weiterzuentwickeln.
Sprache ist ein zentrales Arbeitsinstrument im Lehrberuf. In unterschiedlichen schulischen Kontexten muss sie präzise, differenziert und adressatengerecht eingesetzt werden. Ausgeprägte Sprach- und Kommunikationskompetenzen bilden eine wesentliche Grundlage für Professionalität. Ein hohes sprachliches Niveau ist unerlässlich, um mit Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen, Fachpersonen sowie Eltern wirkungsvoll zu kommunizieren.
Berufsbezogene Sprachkompetenzen entwickeln
Berufsbezogene Sprachkompetenzen werden anhand der Arbeit mit Schweizer Lehrmitteln sowie durch das Erproben typischer Unterrichtssituationen weiterentwickelt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Umgang mit Mehrsprachigkeit und Dialekt. Dafür arbeiten die Lehrmittel mit authentischen Texten und mit Hörbeiträgen auf Schweizerdeutsch, was sowohl die rezeptiven als auch die soziokulturellen Kompetenzen stärkt. Dies ist deshalb so wichtig, weil die sprachliche Vielfalt eine zentrale pädagogische Entwicklungsaufgabe darstellt und zugleich einen ressourcenorientierten Zugang erfordert.
Mehr Sicherheit im Schulalltag
Das Kursangebot der PHBern richtet sich an Lehrpersonen mit einer anderen Erstsprache als Deutsch. Angesprochen sind beispielsweise Lehrpersonen aus der Schweiz, die ihr Diplom im französisch- oder italienischsprachigen Landesteil erworben haben und neu an deutschsprachigen oder zweisprachigen Schulen unterrichten. Ebenso profitieren Lehrpersonen mit ausländischem Diplom oder Studierende in der Grundausbildung mit anderer Erstsprache von diesem Angebot. Es fördert die professionelle Weiterentwicklung im vielschichtigen Berufsalltag, der neben dem Unterricht auch die Zusammenarbeit im Kollegium, mit der Schulleitung sowie mit Eltern umfasst. Gleichzeitig trägt es zur Sensibilisierung bei: In der Deutschschweiz spricht rund ein Drittel der Schülerinnen und Schüler eine andere Erstsprache. Mehrsprachige Lehrpersonen übernehmen dabei eine wichtige Vorbildfunktion.
Wie sich der Kurs in der Praxis auswirkt, beschreibt ein Teilnehmer wie folgt: «Dank der gelernten Redemittel und der besseren Textkompetenz handle ich sicherer im Berufsalltag und kann den Schülerinnen und Schülern besser bei Hausaufgaben helfen, auf ihre Fragen antworten und an Konversationen im Kollegium teilnehmen.» Und auch die Kursleiterin, Alma Amagjekaj, zieht nach fast einem Schuljahr positive Bilanz: «Die schönsten Unterrichtsmomente entstehen, wenn die Teilnehmenden das Zusammenspiel ihrer sprachlichen und fachlichen Fortschritte erkennen, dadurch an Sicherheit in ihrem beruflichen Handeln gewinnen und zuversichtlich auf zukünftige Aufgaben im Arbeitsalltag blicken.»
Programm
Mit 150 Präsenzstunden, verteilt über ein Schuljahr, stellt das Programm auf den Niveaus C1 bzw. C2 ein intensives Weiterbildungsangebot dar. Der zweite Durchgang beginnt im August 2026.
Fotos: zvg
EDUCATION 2.26